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Vom Cello zur Bassklarinette

Ein Werk, das um 1761 von Joseph Haydn komponiert wurde, blieb über 200 Jahre verschollen. Erst 1961 wurde zufällig eine Kopie im Prager Nationalmuseum entdeckt. Haydns Cellokonzert entstand in der Epoche der Klassik, weist jedoch zahlreiche Merkmale des Barocks auf. Die relativ kleine Orchesterbesetzung schafft eine beinahe kammermusikalische Atmosphäre.


Die Klarinette hingegen spielte im Repertoire des Barocks noch keine Rolle. Erst mit der Klassik begann sie, sich langsam in den Orchestern zu etablieren. Einen besonderen Aufschwung erlebte das Instrument durch Wolfgang Amadeus Mozarts Klarinettenkonzert. Die Klarinette, wie wir sie heute kennen, entwickelte sich im 19. Jahrhundert. Mit ihrem grossen Tonumfang gehört sie zu den vielseitigsten Holzblasinstrumenten. Noch grössere klangliche Möglichkeiten bietet die Bassklarinette. Ihr Tonumfang reicht beinahe an denjenigen des Cellos heran. Auch klanglich gibt es  Parallelen: Der tiefe, warme und tragende Klang der Bassklarinette erinnert an die menschliche Stimme und kann eine ähnlich gesangliche Qualität wie das Cello entwickeln.

Doch wie klingt ein Cellokonzert auf einer Bassklarinette? Welche Gemeinsamkeiten entstehen – und wo liegen die Unterschiede?


Diesen Fragen ist Ladina Fedele nachgegangen. Im Rahmen ihrer Arbeit hat sie Haydns Cellokonzert für Bassklarinette transkribiert und sich intensiv damit auseinandergesetzt, wie sich ein Werk verändert, wenn es von einem Streichinstrument auf ein tiefes Holzblasinstrument übertragen wird.

Welche musikalischen und technischen Herausforderungen bringt eine solche Transkription mit sich? Welche Möglichkeiten eröffnet die Bassklarinette? Und wie verändert sich der Charakter von Haydns Musik?


Über ihre Vorgehensweise, die Herausforderungen und die daraus entstandenen Erkenntnisse berichtet Ladina Fedele in ihrer Arbeit.

Von einem Cello auf eine Bassklarinette – wie klingt das?

Projekt steht in Arbeit

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